Die WAZ-Mediengruppe ist aktuell ein sehr begehrtes Kaufobjekt. Zum einen zeigt der Verlag Axel-Springer großes Interesse an dem Essener Medienhaus auf der anderen Seite könnte aber die jetzige Anteilseingenerin Petra Grotekamp die Mehrheit an dem Konzern übernehmen. Der Gesamtwert des Unternehmens wird von Springer auf 1,4 Milliarden Euro bewertet.
Komplizierend wirkt die Tatsache, dass das Unternehmen jeweils zu 50 Prozent den 3 Töchtern von Gründer Jakob Funke und zu anderen Hälfte den Enkeln des zweiten Gründers Erich Brost gehört. Eine Pattsituation zwischen beiden Familien. Nach dem Angebot Grotekamps, die Anteile des Brost-Clans für 470 Millionen Euro zu übernehmen, platzte der Springerverlag mit einem deutlich höheren Angebot in die Verhandlungen.
Faustus Eberle ist bereits gespannt auf den Ausgang dieses Deals.


